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Dienstag, 26. August 2014

Harveys Adoptantenbericht

Seit Anfang April bereichert nun der süße Harvey aus Portugal unser Leben. Als ich ihn vom Hamburger Flughafen abgeholt habe, war er ein noch so kleines Knuddelpaket und man wusste nicht, wie er einmal als erwachsener Hund aussehen würde. Alle Welpen aus diesem Wurf sahen komplett unterschiedlich aus. 

Inzwischen ist Harvey in die Höhe geschossen, hat lange, dünne Beine und sieht aus wie ein kleiner Windhund. Und er rennt auch für sein Leben gern. Dabei legt er die Ohren nach hinten und düst hier durch die Gärten wie ein Wirbelwind. Sein bester Freund ist ein weißer Kater. Nikko und Harvey sind zusammen wie Geschwister. Oft teilen sie sich das Betti und streiten sich um die Leckerchen. Das übliche eben. Nikko hat 2 Wochen auf dem Dachboden verbracht, als Harvey dazu kam. Aber dann überwand er sich und seitdem sind die beiden ein Herz und eine Seele. 



Wir leben hier in einer super schönen Umgebung, direkt am See, wo Harvey und ich regelmäßig unsere Runden drehen. Hier hat mein kleiner Flitzer auch schon viele Freundschaften geschlossen. Aber auch ein paar Feindschaften sind dabei. Es gibt ein paar Hunde, mit denen er einfach nicht klar kommt und das sind meistens recht große, dunkle Hündinnen. Warum er vor denen soviel Angst hat, weiß ich nicht. Aber wir trainieren und hoffen, dass es bald besser wird. Abgesehen davon ist Harvey im ganzen Haus sehr beliebt. Es ist ein Mehrparteien-Miethaus. Wir haben auch das Glück, eine große Grünfläche hinter dem Parkplatz zu haben. Mit dem Neuzugang Jack (ein Welpe - englische Bulldogge) spielt er sehr sehr gern unten und der kleine tollpatschige Jack tappst Harvey hinterher, wo er nur kann. Nur, wenn Harvey los sprintet und Jack versucht, mit seinen Riesenpfoten hinterher zu wackeln, lachen sich alle schlapp. Das sieht einfach zu komisch aus. Der dünne Windhund und der kleine Bulli. Die beiden sehen zusammen so niedlich aus, dass wir jetzt eine süße Weihnachtskarten-Idee entwickelt haben. Bin gespannt, ob uns diese Idee gelingt. 

Abgesehen davon steht jetzt leider die Kastration bald an. Das ist etwas, was ich nicht wirklich gern tue, sich aber nicht vermeiden lässt. Ich hoffe, Harvey wird es gut verkraften. Jedenfalls freue mich jeden Tag über den Kleinen, auch wenn er gern mal einen Befehl überhört und auch mal frech und übermütig wird. Aber das darf er in dem Alter auch noch. Vielen Dank an Susanne für die Vermittlung und den Transport von Portugal nach Deutschland. Das war sicher keine leichte Tour mit all den Käfigen im Gepäck.

2 Kommentare:

  1. oh, das ist ja entzückend!!! ich wünsche mir sehr, dass ich auch bald mal so ein foto machen kann von unserer dori und dem verlassenen und von uns nach langem hin und her aufgenommenen kater felix. dori ist nicht das problem, der kater möchte alleine herrschen.
    aus unserer dori ist übrigens auch ein windhund geworden. sie fliegt regelrecht durch den wald, wenn sie von der leine darf.
    ich freue mich mit für euch und die vierbeiner
    m.

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  2. Und immer wieder unglaublich, dass Harvey Emmis Sohn ist! Sie ist nur halb so groß :)

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